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Loogen, Justine – Together we fall

11. Februar 2022

Allgemeines

Titel: Together we fall
Verlag: beHEARTBEAT
Autor*in:
Justine Loogen
Meine Genre-Einordnung: Romance
Seitenzahl: 284
Perspektive: Ich-Erzähler
ISBN: 978-3-7413-0292-3
Preis: 12,00€

Allgemeine Meinung

Nicht mein Fall

Danke an die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar!

 

Rezension

Klappentext:

Kunststudentin Valerie kann es nicht fassen: Ihre Abschlussarbeit wird von Graham Harper, DEM Shootingstar der New Yorker Kunstszene, zerrissen. Er war ihr großes Vorbild – doch jetzt empfindet Valerie nur noch Abscheu und möchte ihn zur Rede stellen. Als sie dann aber vor ihm steht, ist ihre Wut verflogen. Sie blickt in seine Augen, die so viel Schmerz verraten, und kann sich seiner düsteren Aura nicht entziehen. Was verbirgt sich hinter der harten Fassade des Künstlers mit den verstörenden Bildern? Als Valerie Stück für Stück zu Graham durchdringt, ist es für sie längst zu spät, sich von ihm und seiner Vergangenheit abzuwenden.

***

Ich sollte wirklich aufhören, Bücher in diesem Genre zu lesen. Denn ich habe wieder einmal gemerkt, dass das leider so gar nicht mehr meins ist.

Der Punkt an der ganzen Geschichte war einfach der Anfang, der mich gestört hat. Die Protagonisten benehmen sich, als wären sie in der Grundschule. Können nicht mit Kritik umgehen, planen dann eine illegale Aktion als „Rache“ und stehen nicht einmal wirklich dahinter, was sie tun.

Das Problem wird dann seitens des „bösen bösen“ Künstlers „gelöst“, indem er das Mädel, um das es geht, erpresst, für ihn zu arbeiten.

Und ehrlich. Die Art und Weise, wie die beiden denken, hat mich so oft aufgeregt. Sie haben sich kindisch verhalten, glauben, sie kommen mit ihrem Verhalten durch und wenn es schwierig wird, ziehen sie den Schwanz ein.

Abgesehen davon ist es ja immer noch eine Liebesgeschichte. Aber irgendwie habe ich die Nähe zwischen den beiden Protagonisten nicht wirklich gefühlt. Er sieht gut aus, darauf springt sie quasi sofort an und plötzlich scheint alles vergessen zu sein. Diese Darstellung von Verlieben gefällt mir wohl einfach nicht mehr so sehr, weshalb es mich hier auch extrem gestört hat. Zudem finde ich auch, dass das in den allermeisten Fällen wohl sehr realitätsfern ist. Man fühlt sich vielleicht aufgrund des Aussehens zu jemandem hingezogen, aber man verliebt sich wegen dem Charakter. Und ich hatte leider bis zum Ende nicht wirklich das Gefühl, dass die beiden sich richtig kennengelernt haben.

Gegen Ende war zwar die Storyline nicht mehr so schlimm, weil die komische Anfangsphase überwunden war, aber wie es schlussendlich dann alles gekommen ist, liegt lediglich daran, dass die Protagonisten sich am Anfang ziemlich kindisch verhalten haben. Und das, obwohl sie definitiv keine Teenager mehr sind.

Mir hat die Tiefe gefehlt, die einen guten Charakter ausmacht, die logischen Zusammenhänge, wieso die beiden sich zueinander hingezogen fühlen und ein weniger gekünsteltes Ereignis, das nur dazu dient, einen Handlungsstrang für die Story zu kreieren. Das fand ich sehr schade, denn Potential hätte die Geschichte durchaus gehabt, der Klappentext hat mir wirklich zugesagt.

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